Mittwoch, 27. Februar 2013

Rock it, baby: easy DIY

Heute möchte ich euch zeigen, wie man ganz einfach einen Rock zu einem neuen Look,
vor allem aber zu einem neuen Geh-Gefühl verhilft.





Auf dem oberen Bild sehe ich ein wenig aus wie die Nike... 
und hier unten ein wenig wie aus dem Musik-Video "Smooth Criminal" von Michael Jackson






































Der Rock war ursprünglich gerade geschnitten, noch kein Bleistiftrock, aber so eng unten am Knie, dass ich nur kleine Schritte machen konnte, vor allem, wenn ich in ein Auto steigen sollte, hatte ich immer das dumme Gefühl, wenn ich den Rock nicht ganz hoch raffte (mit den Händen) bis zur Hüfte, dann fiele ich um wie ein Pfahl.

Sonntag, 24. Februar 2013

Frühling, selbst gemacht

Diese post wollte ich unbedingt reinstellen für euch, denn jetzt wäre die Zeit des Säens: vor allem von Fruchtgemüse wie Tomaten, Auberginen, Paprika. Und da ich eh' schon dabei bin, habe ich auch gleich meine Schätze vom letzten Herbst ausgepackt:

ganz links: Cosmea in gold-orange
unten: Targetes in rost-rot und orange
rechts: blaue Kornblume, Jungfer im Grün und Cosmea in blaßrosa bis weiß 


Außerdem dabei: Koriander! Blätter, Wurzel und letztendlich die gereiften Samen sind einfach köstlich und unentbehrlich für asiatische Küche oder als Brotgewürz. 

Alles, was Ihr braucht, sind Jiffy-pots, ein kleines Gewächshaus, Anzuchterde, und ganz wichtig: alle bepflanzten Töpfchen sofort beschriften!!!


Soulfood for Winter Blues

Vor kurzem sahen wir den Film "The Help". Ich sogar zwei Male. Die "Southern Fried Chickens" von Minnie ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Hungrig ging ich zu Bett, und sah den Film am nächsten Abend wieder an... 
Warum haben die Speisen aus den Südlichen Staaten Amerikas so eine Faszination auf mich? Noch immer erinnere ich mich an das Frühstück, das die dicke Mammie Scarlett ans Bett bringt: Dampfende Pancakes, triefend mit golden-gelben Maple Sirup. Ich glaube, es ist einfach diese Vorstellung von der Wärme, der Kraft der Ur-Mutter, der Erde, der Geborgenheit, dem Gefühl, dass einfach alles gut ist. Daher auch der Name: Soulfood, Seelenfutter, Seelentröster.

Da bleibt mir nichts Anderes übrig, als meinem (seelischen) Hunger nachzugehen und mich selbst an den Herd zu stellen. 


Fried Chicken geht denkbar einfach:
Die Hühnchenteile, möglichst Bio-Qualität, vier Stunden vor dem Braten großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben, in einen großen Tupperware mit Deckel legen, und großzügig mit Mehl bestäuben. Jetzt Deckel zu und schütteln, damit die Teile gleichmäßig mit Mehl bedeckt sind. Die Amis machen es in einem big brown paperbag, mir war es jedoch suspekt, ob die Tüte das Gewicht aushält, und bevor ich die ganze Küche putzen muss... ... 
Kurz vor dem Braten das mit dem Mehl wiederholen. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Teile von beiden Seiten je 8 bis 10 Minuten brutzeln lassen. Ich habe nicht so viel Fett genommen, dafür von Zeit zu Zeit die Pfanne nacheinander in alle Richtungen gekippt, für den Effekt des Fritierens. Deshalb zeigen die Keulen die dicke Seite nach Außen. Wenn man ins Fleisch sticht, und klarer Saft austritt, dann sind die Teile gar. Minnies Tipp: die Keule braucht am längsten. Was ich voll zustimmen kann.

Dazu gab es Ofenkartoffeln und Salat: eine magere Version von Fries und coleslaw. 
Für die Ofenkartoffeln Kartoffeln waschen, in größere Stücke schneiden, salzen, pfeffern, mit Olivenöl vermischen. Verhältnis: Auf 800 - 900g Kartoffeln kommen lediglich 2 Eßl. Olivenöl. Bei 190°C 40-45 Min. backen. Nach Belieben nach 20 Minuten Knoblauchzehen und Rosmarinzweige dazu geben. (Ist im Übrigen ein original toskanisches Rezept.)


Und als Nachtisch: Brownies! What else. 

Das Photo zeigt den Teig im rohen Zustand. Es gibt ja auch die Tarte "Mississippi Mud", tatsächlich erinnert diese dunkle Masse an die Erde: schwarz, fruchtbar, warm.... 



Samstag, 23. Februar 2013

Waiting for the Sun



Karohemd und Cordhose in Beige: entworfen und genäht von mir.


Ende Februar: erneut Schneegestöber... selbst das Glitzern der winzigen Schneekristallen in der eisigen Luft verliert so langsam seinen Zauber. 

Meine Geranie, die im Treppenhaus überwintert, hat ihre eigene Uhr. Heute Morgen, als ich nach ihr sah, zeigte sie mir stolz ihre erste Blüte. Und doch auch sie reckt und streckt sich sehnsüchtig dem Himmel entgegen...


Mittwoch, 20. Februar 2013

Frühlingsbote oder: eine Ketten-Reaktion

Als der Frühlingsbote zu mir nach Hause kam, war es schon etwas späterer Nachmittag. Ich hatte Blumen besorgt für eine Frühlingsschale (siehe weiter unten) und zum späteren Einsetzen in den Hof.






Am nächsten Morgen schien die Sonne, schüchtern und doch präsent standen meine Blumen neben dem Vorhang. 




Da fiel mir ein, um den Holzboden zu schonen, bräuchte ich noch einen Untersetzer, außerdem auch noch einen für das Zitronengras auf dem Tisch. Was ein paar Blümchen für Kettenreaktionen sorgen können, seht Ihr hier im Folgenden:





Anleitung 
Wollreste, Farben nach Geschmack, hierfür wurde dicke Wolle verwendet, die geeignet ist für Häkelnadel 8.

7 Maschen anschlagen und zur Runde schließen. 1. Runde: In jede Masche 2 Mal stechen und jeweils ein Stäbchen häkeln. 2. Runde: Maschen auf gleiche Weise verdoppeln, jedoch feste Maschen häkeln. 3. Runde: Maschen wieder verdoppeln. Diesmal Stäbchen häkeln. Letzte Runde: keine Zunahme mehr. Abwechselnd eine feste Masche und ein Pikot häkeln. 

Wie Ihr seht, habe ich beim Häkeln immer ein Häkelbuch aufgeschlagen, denn sobald die Dinge fertig sind, weiß ich schon nicht mehr, was ein Stäbchen ist, oder den Unterschied zwischen Kettmaschen und festen Maschen. Aber sobald ich wieder drin bin, ist es wie Fahrradfahren, man vergisst es einfach nicht, und es macht so Spaß, dass es weitere Ketten-Reaktionen hervorruft.

Fühlt euch frei, auch zu improvisieren.


Jetzt geht es (endlich) los: meine Frühlingsschale








Dienstag, 19. Februar 2013

Orange and berries

Proudly presenting:

  • oranges Shirt 
  • Rock in Brombeerfarbe

Beides von mir designed und genäht







Oooouups...

Ich bin ja immer der Meinung: bringe Farben auf deinen Teller :-))

Okay, aber dieser Zufall ist... hmm, wie soll ich sagen: ich habe ein Rendevous oder Déja-vù mit meinen Kleidern
Der beerenrote Piemonter Duftreis (gibt es im Bio-Markt) mit goldenem, im Ofen gebackenem Kürbis und der geräucherten Forelle in zart-rosé war jedenfalls köstlich. 

... Mindestens genauso gut für meine Seele wie meine hübschen Kleider!


Sonntag, 17. Februar 2013

laid back: it's Sunday

Ich grüße euch mit diesen wunderschönen Eindrücken vom letzten Sonntag, wo das Licht zauberhaft jedes Eckchen erleuchtete.

Ich saß also am Frühstückstisch, mit den herrlichen meinen ersten selbst gebackenen Sonntagsbrötchen (Rezept und Näheres siehe unten) vor mir, und da summte es in meinen Ohren:

baker man... is baking bread
sagabona kunjani wena
...
you've got to cool down
take it easy

you've got to cool down
relax, take it easy
slow down....  relax

it's too late to worry

slow down, take it easy

Es ist "Baker man" von laid back! Ein herrliches Video, herrlich luftig, unbekümmert, der Songtext völlig unzusammenhängend, aber herrlich un-sinnig und happy, leicht...

1990: ich saß vor dem Fernseher und sah auf MTV Musiker aus dem Flugzeug (Fallschirm-)springen, und in der Luft Gitarre, Schlagzeug spielen. Einer schwang sein Verkehrsschildchen, zwei in pink gekleidet sangen über den Wolken ins Mikrofon, und ein Bäker mit Semmeln flog mit!

Wer nochmals mitfliegen will, schaue sich das Video hier an.



Und jetzt kommen wir zu den Sonntagsbrötchen. 


Gefunden habe ich das Rezept bei der Küchenschabe. Ich konnte es kaum glauben, dass man aus dem eigenen Ofen so etwas Schönes zaubern kann. Also habe ich gleich losgelegt. Mein Rezept variiert ein wenig vom Original, da ich weder Weizenmehl Typ 480, noch Backmalz besaß. Auch besitze ich keine Küchenmaschine. Aber wie Ihr an den Bildern seht, haben diese Abweichungen keinerlei Einfluss auf das Ergebnis.

für 12 Semmel

500g Weizenmehl (Typ 550)
10g Salz
5g Zucker
18g kühle Butter, klein geschnitten
21g frische Hefe
60g kühle Milch
220g kühles Wasser

Hefe mit dem Zucker in den Flüssigkeiten, in einem großen Schüssel auflösen. Dann das Mehl, die Butter hineingeben und gut vermischen (geht am besten mit einem Paar Stäbchen). Nun noch das Salz dazu geben und alles kräftig von der Hand kneten (dauert ca. 8 bis 10 Minuten). 1/2 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Nach dieser Ruhezeit den Teig in 12 Portionen teilen, zur Kugel formen, wieder 1/2 Stunde ruhen lassen.

Jetzt die Semmel formen. Am besten schaut Ihr dieses Video an, besser kann ich es nicht erklären. Die geformten Semmel mit dem Sternmuster nach unten auf einen mit Backpapier (mit Mehl bestäubt) belegten Backblech legen. Wieder 1/2 Stunde ruhen lassen.

Ofen auf 210 Grad (Umluft) vorheizen, dabei einen ofenfesten, mit Wasser gefüllten Schüssel auf den Boden des Ofens stellen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Semmel umdrehen, mit Wasser einsprühen, ab in den Ofen und 15-20 Minuten backen. 



Samstag, 16. Februar 2013

in the garden of the maharajas





























Bei so einem Bild will ich gar nichts mehr sagen... worüber sie sich wohl unterhalten, diese zwei ehrwürdigen Wesen voller Weisheit und Geschichten?

(Geschirrtücher, gekauft bei zara home)

Freitag, 15. Februar 2013

Magic in the Hood

Vor ein paar Tagen wurden wir reichlich beschenkt von der Natur, bzw. von Stadtwerken der Landeshauptstadt, die Bäume ausputzten, und dabei waren diese wunderschönen Mistelzweigen. 



magic... to be continued oder Sauerteig ist einfach!

Heute ist ein Tag der Alchemie... nach so viel Liebe gestern, am Valentinstag.

Der Sauerteig im Kühlschrank ist fast wieder eine Woche alt: Zeit, ihn zu "füttern".
Im Grunde geht der Sauerteig recht einfach: gleichen Anteil an Roggenmehl (Typ 1150) und Wasser (40 Grad warm, etwa Badewasser Temperatur) nehmen, am besten in einem Tupperware, Deckel angelegt statt geschlossen, in einem Küchentuch eingeschlagen, bei 25 Grad stehen lassen. Am nächsten Tag das Gleiche wiederholen, nach 3 Tagen ist der Sauerteig gebrauchsfertig. Und sieht ein bisschen aus wie ein Latte Macchiato (ohne Milchhäubchen).






















Da man meistens 75g bis max. 150g Sauerteig für ein Laib Brot braucht, habe ich je 25g Mehl und Wasser (ergibt 50g Gewicht) über 2 Tage hinweg genommen, am dritten Tag habe ich die Menge verdoppelt, also je 50g Mehl und Wasser. Am 4. Tag erhalte ich also 200g Sauerteig. Einmal alchimistisch verwandelt, hält der Sauerteig im Kühlschrank eine Woche. Ich füttere ihn vor dem Ablauf dieser Zeit, mit Mehl und Wasser, je nach Bedarf.








Leicht abgewandelt nach: Bernd Armbrust, "Brot", GU Verlag.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Ruby sparks

Mir ist nach Rot zu Mute.

Rot...

wie ein funkelnder Rubin,
wie die frische Wange einer jungen Frau im anmutigen Schnellschritt