Donnerstag, 28. November 2013

Vorfreude auf Winter-Glamour

Licht wird bekanntlich dort sichtbar, wo es Schatten gibt. 
Und so bietet die dunkle Jahreszeit die ideale Kulisse für Glitzer, Glitter und funkelnde Momente. Da wird selbst das Eisblau zu etwas Warmen, Sonnigen, Lichtvollen.


Für diese selbst gemachten Ohrringe

Freitag, 22. November 2013

Flower Power, Mal anders...

Auf der Suche nach dem Verbindungsstück für meine Flower Power Halskette stieß ich auf diese Stoffprobe: absolut Vintage und passt ein wenig zur diesjährigen Schmuck-Kollektion von Dolce & Gabbane. 

Wenn man also Korkenscheibe beziehen kann mit Stoff… man könnte sie als Hauptelement für Ohrringe verwenden… 




Montag, 18. November 2013

Flower Power

Heute stelle ich euch eine Statement-Halskette vor, deren Herstellung simpel ist und ganz im Sinne von Flower Power steht. 










Freitag, 15. November 2013

Der erste Schnee

… fiel nur zögerlich, begleitet von Nieselregen… 

Der märchenhaft schöne, selbst gestaltete Ring ist das Sinnbild für den winterlichen Zauber. 

Dienstag, 12. November 2013

Schmuck(e) Zeit(en), Teil 2

Wie Ihr euch vielleicht erinnert, sprach ich letztes Mal vom "großen" Schmuck, bold, also gewagt, oder einfach: Statement - Schmuck. Und weil ich so Spass hatte beim Hin- und Zurück-Fädeln der Perlen, fiel mir noch in derselben Nacht ein, wie schön es wäre, eine Art Rosette "einzufädeln".



Das Zentrum bildet eine Perle, die farblich gut zu den restlichen Perlen drum herum passen sollte. Vor allem sollte ihre Durchbohrung groß genug sein, damit man mehrfach den Faden durchführen kann.

Für die Halskette letztes Mal nahm ich Seidenfaden. Für das Vorhaben heute ist der Seidenfaden jedoch zu weich. Die Rosette würde ihre Form nicht halten. Also nahm ich einen dünnen Draht, vom 3,5 mm Durchmesser. Es ist ratsam, den Draht mit einer Zange zu halten, der sehr dünne Draht verbiegt sich und verknittert sonst allzu schnell.  

Dann Perlen abzählen, die Rosette aufs Papier vorzeichnen oder die Perlen ungefähr so hinlegen, dass man ein Gefühl bekommt, wie es eventuell nachher aussieht. Und los geht's!



Zum Schluss das Drahtende mit dem Anfang verknoten. Die Enden durch die große Perle schieben, nochmals verknoten, an einer unsichtbaren Stelle die Enden kappen.


Als Armband dachte ich mir so eine Art Klettverschluss aus. Schwarzes Samtband an beiden Enden von der Rosette aufnähen. Klettverschluss zum Ankleben zurecht schneiden und aufkleben. Fertig!


awesome!

Samstag, 9. November 2013

Ernte-Zeit

Dieser Zierapfelbaum steht bei uns im Hof seit nun schon über einem Jahr. Eigenhändig buddelte ich die Erde frei, setzte ihn, kaum 2 Meter hoch, hinein. Als sich der Frühling Anfang April ankündigte, buddelte ich wieder in der Erde, um den Boden aufzulockern, ein wenig zu düngen, und beförderte nebenbei zwei Dutzende weiße, fette Würmer, die später den jungen Baum befallen hätten, in die Bio-Tonne. Mitte Juli kam biologische Mittel zum Bekämpfen von Spinnmilben, Läusen zum Einsatz. 

Liebe fragt nicht nach Lohn. Die Hege und Pflege tat ich, einfach, weil der Baum nun da ist, weil ich ihn eingeladen hatte, hier zu sein. Und dennoch, wie ging mir das Herz auf, dass der junge Baum den harschen Winter überstanden hatte, als tausende, dufte, schneeweiße große Blüten Ende April aufgingen. Und nun, am Ende des Jahres angelangt, hängen wie kleine, liebliche Lampions rote Früchte über und über in den Zweigen.



Vielleicht fühlte der Baum, dass in mir noch der Jäger und Sammler steckt, jemand, der etwas liebäugelt mit dem einfachen Leben auf dem Land, aber ganz bestimmt vernarrt ist in die Schönheit und den Zauber der Natur… Irgendwann merkte ich auch, dass dem Baum die vielen Früchte zu schwer wurde. Also sagte ich ihm Danke, und erntete die reifsten Früchte. Ich liess noch etwa 1/4 der Früchte stehen, schließlich sind sie doch wunderschöne Augenweide im tristen, kalten Winter.


Es ist etwas merkwürdig und schön zugleich, die Ernte zu verarbeiten. Diese Früchte sind nun auch ein Teil von mir: Es ist alles eins. Ich, der Baum, die Früchte, verbunden durch die Liebe.




Zierapfel kann zur Marmelade oder Chutney verarbeitet werden. Die hier verwendete Sorte heißt Everest und schmeckt nach Hagebutte, Quitte und Roten Früchten.


Man kann die Früchte zu einem Kranz aufstecken.

Oder einfach nur bestaunen. 


Dienstag, 5. November 2013

Schmuck(e) Zeit(en), Teil 1

Wenn Magazine wie Vogue, Elle, mySelf & Co. nicht mehr ausreichen, dann ist es Zeit für Gossip Girl. Die Serie ist u.a. eine Art Fashion-Show, nur, irgendwie lebendiger als Laufsteg, und hat eine Dimension mehr als Hochglanz-Papier. 

Es macht Riesen-Spaß, und ist viel entspannter, auf dem heimeligen Couch people watching zu betreiben, als auf der Straße, beim Gehen, wo es einem doch peinlich ist, das Gegenüber zu studieren, sprich auffällig lange anzugucken, sei sie oder manchmal er, noch so interessant angezogen.


Was mir diesmal auffiel, wahrscheinlich weil es in meiner Garderobe noch fehlt, sind extravagante, teils riesige Schmuckstücke. Halsketten, Armketten, Ohrringe, alles XXL, bunt, gewagt, also bold

Früher scheute ich mich vor Schmuck, wollte nicht wie ein Christbaum aussehen. Heute, wo alles frei ist und gemixt wird, siehe Gossip Girl, macht mehr sogar mehr her. 

Also, Zangen raus, Fäden her, und… etwas Neues ausprobieren. Ihr kennt die roten Bohnen vielleicht noch von diesen Ohrringen. Der 6er Ring hat mir so gut gefallen, dass ich dachte, mehrere Ringe aneinander zu reihen, und daraus eine Halskette zu basteln. Wie bekomme ich aber die Ringe aneinander gereiht?




Ich teile zunächst die Bohnen auf: 6x6. Zwischen den Ringen kommt jeweils eine kleine Perle, durch die ich dann, siehe unten, zwei Male durchfädeln kann. Sie dient also jeweils als Verbindung für die Ringe.

Der Arbeitsablauf: die Hälfte der Perlen in einem Ring (= 3 Bohnen), eine Verbindungs-Perle, auffädeln, wiederholen bis zum letzten Ring. Dann den Faden durch die letzte Verbindungsperle ziehen, die andere Hälfte (= 3 Bohnen) auffädeln, wieder durch die nächste Verbindungsperle fädeln… so lange, bis alle Bohnen aufgebraucht sind. 

Für alle anderen Perlen würde ich Nylon-Faden empfehlen. Ich musste für diese speziellen Bohnen Seidenfaden nehmen, weil die Durchbohrung Nanometer misst, wahrscheinlich… da ginge nichts Anderes durch.




Am Ende angelangt, habe ich die Fäden am Ansatz mit Bastelkleber befeuchtet, und dann zugeknotet. Warten, bis der Kleber trocken ist, die überstehenden Fäden abschneiden. 

Ein Stück Kette hatte ich übrig. Nicht lang genug. Umso besser: Material-Mix. Ich halbierte die Kette, und brachte sie an beiden Enden der Ringe. Was an Längen noch fehlte, wurde mit schwarzem Samtband verlängert (aufgenäht): jetzt ist sogar die Kettenlänge flexibel einstellbar. Und hinten hat man ein wunderschönes Samt-Schleifchen (siehe Foto ganz oben).



… to be continued...